Begleitbroschüre zum Projekt „Integration in der Oberlausitz“

Wir haben mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung ein Projekt durchgeführt, bei dem es um das Thema Integration und den Umgang mit Vorurteilen in der Oberlausitz ging. Die Kerne des Projektes bildeten eine Reihe von Trainings und ein Symposium. Wir wollten hier nicht nur aufschreiben, was wir gemacht haben und wie es gelaufen ist. Viel interessanter ist, was wir gelernt haben.

Integration funktioniert in der Oberlausitz – aber anders, als viele meinen. Sie funktioniert „leise“ – über Kontakte und Beziehungen, durch fachkompetente Begleitung, durch Engagement im einzelnen Fall und durch Zusammenarbeit zwischen Initiativen und Behörden. Die Schilderungen während des Symposiums haben eindrucksvoll gezeigt, dass es jenseits des medialen Gepolters über „die Sachsen“ oder „Bautzen“ eine andere Welt gibt – die der gegenseitigen Hilfe, der abendlichen Anrufe, wer jemanden kennt, der vielleicht dies oder das bewirken könnte und so weiter. All das findet beinahe im Verborgenen statt. Die betreffenden Akteure gehören nicht zu jenen, die belehren wollen. Sie müssen auch nicht zwingend darüber reden. Sie sind vielleicht sogar skeptisch, ob „Willkommenskultur“ ein brauch- bares Wort ist. Sie haben auch Vorurteile. Aber das macht nichts. Diese Menschen hören zu. Sie tun. Sie reden selbst nicht viel.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Stefanie Seifert und Inga Dreger, ohne deren großen Einsatz die Umsetzung Projektes nicht möglich gewesen wäre.

Neben den gedruckten Exemplaren, welche in unserem Büro erhältlich sind, freuen wir uns die entstandene Broschüre hier zum Download zur Verfügung stellen zu können.

Das KIB-Team