Bevölkerungsbefragung im Landkreis Görlitz zum Thema Integration – Forschungsbericht zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie

Zusammenfassung
Die Bevölkerung im Landkreis Görlitz spricht sich klar für eine Politik der Bedingungen bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Migranten aus. Als zentrale Maßnahmen werden eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen, ein Einwanderungsgesetz, das den Zuzug von Nicht-EU-Ausländern regelt, sowie die konsequentere Abschiebung von straffällig gewordenen Ausländern genannt. Der größte Teil der Bevölkerung votiert für eine bestmögliche Integration anerkannter Flüchtlinge, während ein eher geringer Teil Flüchtlinge und Migranten generell ablehnt.

Hintergrund und Anlass der Studie
Die Verwaltung des Landkreises Görlitz steht vor der Aufgabe, gemeinsam mit Vertretern aus Parteien, Sozialverbänden, Kirchen und Initiativen eine Integrationsstrategie für den Landkreis zu entwickeln. Bisherige Versuche haben gezeigt, dass dies weder als reine Verwaltungsaufgabe verstanden werden kann, noch allein von der Politik entwickelt werden sollte. Die Beteiligten sind sich einig, die Entwicklung einer Integrationsstrategie zum Gegenstand gemeinsamer Arbeit zu machen. Politik, Verwaltung, Sozialwirtschaft und Ehrenamt überlegen gemeinsam, wie mit dem Thema Integration im Landkreis umgegangen werden soll. Der landkreiseigenen Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH kommt in Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Integration des Landratsamtes und dem Görlitzer Institut für Kommunikation, Information und Bildung (KIB) die Aufgabe zu, die dafür notwendigen Veranstaltungen zu planen, umzusetzen und zu moderieren.
Jenseits der aktuellen bundesweisen Diskussionen zum Thema, die mit Blick auf Sachsen stark von der Berichterstattung über Pegida und wenig freundlichen Unterstellungen (etwa des „Abgehängtseins“) gekennzeichnet sind, und auch jenseits der oft polarisierenden Diskussionen über die regionalen Ergebnisse der jüngsten Bundestagswahl erschien es als durchaus interessante Frage, wie die Bevölkerung genau über Flüchtlinge, Migranten, Integration usw. denkt. Dank der Unterstützung durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz wurde es möglich, eine landkreisweite repräsentative Bevölkerungsbefragung durchzuführen. Es handelt sich um die erste Befragung in dieser Tiefe in Sachsen, und die Ergebnisse sind überraschend, denn sie entsprechen eben nicht dem momentan gern verbreiteten Bild über die Region. Durchgeführt wurde die Befragung durch das Markt- und Meinungsforschungsunternehmen MAS Partners in Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Görlitzer KIB-Institut im Auftrag der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft des Landkreises Görlitz und der Landkreisverwaltung.

Studiendesign
Es wurden 1000 zufällig ausgewählte Bewohner des Landkreises Görlitz befragt. Das Kriterium der Zufallsauswahl und die relativ hohe Anzahl von Befragten stellen sicher, dass die Umfrageergebnisse für das Meinungsbild im Landkreis repräsentativ sind. Grundlage der Zufallsauswahl waren alle möglichen Festnetz-Telefonnummern im Landkreis. Um befragt zu werden, musste man deutscher Staatsbürger und mindestens 14 Jahre als sein, seinen Wohnsitz im Landkreis Görlitz haben und mit einem Festnetzanschluss erreichbar sein. Die jeweils zufällig ausgewählten Telefonnummern wurden angewählt. Wenn die angerufenen Personen das Gespräch annahmen, erfolgte die Befragung durch einen Telefonisten, der alle Fragen unseres Fragebogens mündlich gestellt und die jeweiligen Antworten dann in den computerbasierten Fragebogen eingetragen hat. Die Befragung endete mit der 1000. befragten Person.
Besondere Kennzeichen unserer Befragung waren eine überdurchschnittliche „Konversionsrate“ der Befragung und ein überraschend hohes Maß an Interesse und Engagement bei den Befragten. Unter der Konversionsrate versteht man diejenige Zahl von begonnenen Gesprächen, die man braucht, um einen Fragebogen abzuschließen. Viele Menschen empfinden die ungebetenen Anrufe von Meinungsforschern als unangenehm und lehnen Interviews ab oder brechen die Befragung mitten im Gespräch ab, wenn sie den Fragebogen als zu lang empfinden. Nicht so bei unserer Befragung. Der überwiegende Teil der von uns angerufenen Menschen empfand das Thema unserer Befragung als sehr wichtig. Entsprechend hoch war das Interesse, unsere Fragen zu beantworten. Das war zudem auch an der Interviewlänge zu bemerken. Normalerweise braucht ein Telefonist für einen Fragebogen dieser Länge etwa 17 bis 18 Minuten telefonischer Gesprächszeit. In unserem Fall dauerten die Gespräche im Schnitt länger als 23 Minuten, was auf ein hohes Mitteilungsbedürfnis der Befragten zurückzuführen ist.
Mögliche Kritik an unserer Studie: Durch das Studiendesign werden diejenigen Menschen ausgeschlossen, die ausschließlich über einen mobilen oder gar keinen Telefonanschluss verfügen. Wir haben dies durch eine besonders hohe Anzahl von Befragten kompensiert. Das bedeutet, dass wir möglichen Verzerrungen in den Ergebnissen durch eine Erhöhung der Anzahl befragter Personen entgegengewirkt haben. Außerdem ist der Anteil derjenigen Sachsen, die ausschließlich über einen mobilen oder gar keinen Telefonanschluss verfügen, relativ gering. Bei in Sachsen lebenden Ausländern ist dieser Anteil deutlich höher, aber wir haben keine Ausländer, sondern ausschließlich deutsche Staatsbürger befragt. Eine repräsentative Auswahl im Landkreis lebender Ausländer zu befragen, wäre Gegenstand einer weiteren interessanten Studie. Immerhin leben deutlich mehr als 10.000 Ausländer im Landkreis Görlitz.

Ergebnisse

Demographische Angaben
87 Prozent der von uns befragten Personen wohnen 30 Jahre oder länger in der Region. Das bedeutet im Grunde, dass es unter denjenigen, die heute in unserer Region leben, kaum Fluktuation gibt. Es mögen zwar viele weggegangen sein, aber es sind nur wenige Menschen hinzugekommen. Wir haben es im Landkreis also mit einer stark verwurzelten Bevölkerung zu tun. Lediglich 9 Prozent der von uns befragten Personen wohnen zwischen 10 und 30 Jahren im Landkreis und 4 Prozent der Befragten leben hier weniger als zehn Jahre.
Unsere Befragung zeigt zudem einen hohen Altersdurchschnitt in der Region. Lediglich etwas mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) ist jünger als 50 Jahre. Die Gruppe mit dem höchsten Anteil sind die 50-64-Jährigen. Ein weiteres knappes Drittel der Befragten ist älter als 65 Jahre.

 

Akzeptanz von Flüchtlingen und Migranten
Insgesamt 27 Prozent der Befragten stimmen der Aussage voll und ganz (11 Prozent) oder eher (16 Prozent) zu, dass möglichst gar keine Asylbewerber in Deutschland aufgenommen werden sollten. Demgegenüber stimmen 42 Prozent der Befragten der Aussage voll und ganz (17 Prozent) oder eher (25 Prozent) zu, dass Deutschland uneingeschränkt und bedingungslos politisch verfolgte Asylbewerber aufnehmen sollte.
77 Prozent der Befragten stimmen der Aussage voll und ganz (59 Prozent) oder eher (18 Prozent) zu, dass Deutschland eine Obergrenze für die Aufnahme von Asylbewerbern braucht. Der überwiegende Teil der Befragten (94 Prozent) meinen, dass Deutschland politisch verfolgte Asylbewerber zwar aufnehmen, aber unter bestimmten Bedingungen, z.b: im Falle krimineller Straftaten, sofort abschieben sollte (voll und ganz zugestimmt: 82 Prozent; eher zugestimmt: 12 Prozent). Ein ähnlich hoher Anteil, nämlich 87 Prozent, der Befragten stimmt der Aussage voll und ganz (66 Prozent) oder eher (21 Prozent) zu, dass Deutschland ein Einwanderungsgesetz braucht, in dem die Einwanderung von Nicht-EU-Personen geregelt wird.

Betrachtet man diese Ergebnisse wiederum im Vergleich zu aktuellen, stark polarisierenden Diskussionen zu Sachsen, so könnte man Folgendes schlussfolgern: Mit einer Obergrenze für Flüchtlinge und einem Einwanderungsgesetz für Migranten wäre der soziale Frieden relativ leicht wiederherzustellen. Hinzu kommt, dass die überwiegende Mehrheit der Befragten, sage und schreibe 87 Prozent, der Aussage zustimmt, dass anerkannte Flüchtlinge bestmöglich integriert werden sollten. Lediglich 11 Prozent lehnen das ab; 2 Prozent machen dazu keine Angaben. Das macht deutlich, dass es lediglich bei einem eher kleinen Teil der Bevölkerung konsequent ablehnende Haltungen gibt. Der überwiegende Teil plädiert eher für eine Politik der Bedingungen (Obergrenze, konsequente Abschiebung im Falle von Straftaten) und eine verbesserte Gesetzgebung (Einwanderungsgesetz für Migranten aus Nicht-EU-Ländern). Mit Blick auf die kontrovers diskutierten regionalen Ergebnissen der letzten Bundestagswahl zeigt sich, dass sich die Wahlergebnisse nicht allein mit der Haltung der Bevölkerung in der Flüchtlingsfrage oder gar mit einer wie auch immer gearteten „generell rechten“ Tendenz zu erklären sind.

Ein überwiegender Teil der Befragten (87 Prozent) votiert zwar für bestmögliche Integrationsbemühungen anerkannter Flüchtlinge, schätzt gleichzeitig aber ein, dass Migranten und Flüchtlinge momentan in der Region nur geduldet werden (76 Prozent). Lediglich 16 Prozent der befragten Personen meinen, dass Flüchtlinge und Migranten von den Menschen in der Region als gleichberechtigte Bürger akzeptiert werden. Dementsprechend zeigt sich auch lediglich etwas mehr als ein Drittel der Befragten (37 Prozent) zufrieden mit dem Stand der Integration, während etwa die Hälfte (47 Prozent) unzufrieden mit dem Stand der Integration ist.

Kriterien für gelingende Integration
Auf die Frage, was nach Meinung der Befragten zu einer gelungenen Integration gehört, lassen sich die Nennungen zu drei Gruppen zusammenfassen. Die vier Kriterien mit den höchsten Zustimmungswerten könnten als „Muss-Kriterien“ verstanden werden. Zu diesen Kriterien gehören die Achtung des Grundgesetzes, die Beherrschung der deutschen Sprache und die Akzeptanz der deutschen Kultur sowie Berufstätigkeit. Eine weitere Gruppe von Kriterien findet eher mittlere Zustimmungswerte und könnte daher als „Kann-Kriterien“ bezeichnet werden. Dazu gehören die Übernahme der deutschen Kultur, gesellschaftliches Engagement, ein deutscher Freundeskreis oder das Leben deutscher Sitten und Bräuche. Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass die Mehrheit der Befragten Respekt vor dem Grundgesetz und die Akzeptanz deutscher Werte und Kultur erwartet, nicht aber die Übernahme deutscher Sitten und Bräuche. Dieser Unterschied zwischen der ausgesprochen hohen Zustimmung bei Kriterien wie „Achtung des Grundgesetzes“ und der Erwartung, die deutsche Sprache zu beherrschen, auf der einen Seite, und der lediglich mittleren bis eher geringen Zustimmung bei der „Übernahme der Kultur“ und den anderen Kriterien der zweiten Gruppe lässt durchaus auf ein überwiegend tolerantes Integrationsverständnis schließen und unterstreicht noch einmal die bereits schon einmal erwähnte „Politik der Bedingungen“. Deutlich wird dies schließlich auch an der überaus geringen Zustimmung bzw. der starken Ablehnung (82 Prozent) bei der Aussage, dass gelungene Integration die Konvertierung zum christlichen Glauben bedeuten sollte.

 

Einschätzung des aktuellen Stands der Integration
Bezüglich des aktuellen Stands der Integration haben wir die Befragten um ihre Einschätzungen hinsichtlich bestimmter Gruppen von Ausländern gebeten. Aus Sicht der Befragten erscheinen Ost- und Südost-Asiaten am besten integriert. Ähnliche Einschätzungen treffen die Befragten hinsichtlich osteuropäischer und süd- bzw. westeuropäischer EU-Ausländer und Türken. Hier sind unseres Erachtens zwei Dinge interessant:
Osteuropäische EU-Ausländer erscheinen in den Augen der Befragten ebenso gut integriert wie westeuropäische EU-Ausländer. Das spricht für eine deutliche Verbesserung der Sichtweisen etwa auf Polen oder Tschechen während der vergangenen beiden Jahrzehnte.
Türken werden als fast ebenso gut integriert eingeschätzt und deutlich besser als etwa Amerikaner oder Europäer aus Nicht-EU-Staaten.
Am schlechtesten wird die Integration von Menschen aus dem arabischen Raum, aus Afrika und Zentralasien eingeschätzt.

 

Vorteile und Hinderungsgründe gelingender Integration
Wir haben die Bevölkerung des Weiteren danach gefragt, welche Vorteile eine gelungene Integration hätte, und was Integration verhindern könnte. Diese Fragen haben wir offen gestellt.

Vorteile:

  1. Zusammenleben: Wenn Integration gelingt, bedeutet dies nach Ansicht der Befragten vor allem ein besseres Zusammenleben im Sinne eines friedlicheren Miteinanders und gegenseitiger Akzeptanz bzw. Toleranz.
  2. Wirtschaft: Ein weiterer sehr häufig genannter Aspekt bezieht sich auf den Fachkräftemangel. Gelingende Integration kann aus Sicht der Befragten dabei helfen, dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken.
  3. Sicherheit: Ein dritter, häufig genannter Vorteil gelingender Integration bezieht sich auf den Bereich der öffentlichen Sicherheit, indem eine gelingende Integration weniger Kriminalität, Gewalt und Spannungen bedeutet.

Hinderungsgründe:

  1. Flüchtlinge und Migranten: Das Gelingen von Integration ist aus Sicht der Befragten vor allem im Falle mangelnder Sprachkenntnisse und fehlender Integrationsbereitschaft bei Flüchtlingen und Migranten gefährdet. Die Religionszugehörigkeit und mangelnde Akzeptanz deutscher Werte werden auch, aber weniger häufig genannt.
  2. Politik: Die Befragten sehen weitere Faktoren, die das Gelingen von Integration verhindern können, in den Bereichen Gesetzgebung und Verwaltung. So wird manche mögliche Arbeitsaufnahme durch gesetzliche Regeln oder zu langsame Bürokratie verhindert.
  3. Gesellschaft: Eine dritte Gruppe von Faktoren, die zum Scheitern von Integration beitragen können, bezieht sich auf die Einstellungen in der deutschen Gesellschaft. Vorurteile und Unwissenheit bzw. fehlende Toleranz werden hier am häufigsten genannt.

Unseres Erachtens bedeuten diese Ergebnisse, dass sich ein großer Teil der Bevölkerung gelingende Integration sehr wohl vorstellen kann und sich auch der dazu notwendigen Bedingungen und Faktoren bewusst ist. Die „Bringschuld“ wird zunächst und vor allem bei den Migranten und der „großen Politik“ verortet, aber man ist sich auch der gesellschaftlichen Aufgaben bewusst. Immerhin haben wir hier offen gefragt. Wenn die Befragten hier gar keine positiven Aspekte gesehen hätten, hätten sie auch keine genannt. Die Antworten zu Vor- und Nachteilen und insbesondere das Spektrum der Antworten und die Verteilung der Häufigkeiten bei den einzelnen Nennungen lassen auf ein grundsätzlich differenziertes Bewusstsein schließen. Für die Integrationsstrategie des Landkreises wäre hier die Frage, wie Verwaltung und Gesellschaft die Gelegenheiten und Kontaktmöglichkeiten schaffen, derer es bedarf, damit anerkannte Flüchtlinge und Migranten die von einem überwiegenden Teil der Bevölkerung gesehene „Bringschuld“ bei der Integration auch erfüllen können.

 

Bedeutung und Einschätzung der Rolle verschiedener Akteure und politischer Ebenen bei der Integration
Schließlich haben wir die Befragten noch darum gebeten, die Rolle verschiedener Akteure (bspw. lokale Initiativen oder die Bundespolitik) für gelingende Integration einzuschätzen und den Erfolg der Arbeit dieser Akteure zu bewerten. Hier ergeben sich interessante Kontraste: Die Bereitschaft der Ausländer, sich zu integrieren, wird von knapp 80 Prozent der Befragten für sehr wichtig angesehen. Gleichzeitig bewertet ein überwiegender Teil der Befragten die derzeitige Rolle der Ausländer bei der Integration als eher schlecht (44 Prozent) oder sehr schlecht (10 Prozent). Zudem halten einerseits knapp zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) die Rolle der Bundespolitik für sehr wichtig, andererseits bewerten 59 Prozent die gegenwärtige Rolle der Bundespolitik für eher schlecht (44 Prozent) oder sehr schlecht (15 Prozent). Die geringste Relevanz bekommen Initiativen und Kirchen zugeschrieben, wobei deren Rolle gleichzeitig am positivsten eingeschätzt wird.
Diese Kontraste zeigen unseres Erachtens am deutlichsten, an welcher Stelle eine Integrationsstrategie ansetzen könnte, nämlich bspw. an der Stärkung lokaler Initiativen, an der Schaffung geeigneter Kontaktmöglichkeiten anerkannter Flüchtlinge zur lokalen Bevölkerung und an einer weiteren Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Initiativen und Verwaltung.

 

Nachfragen zur Studie
Für weitere Details und Angaben zur Studie sowie für Anfragen zu Interviews oder Vorträgen zu den Studienergebnissen steht Ihnen als Ansprechpartner Jörg Heidig, Leiter des KIB-Instituts, zur Verfügung (E-Mail: heidig@kib-institut.de; Telefon: 0174 92 44 946).